Eine salzige Angelegenheit



Ohne Salz wird der beste Räucherfisch nichts.
Wir haben zwei Methoden um dem Fisch das Salz zu geben.

Vorweg muß ganz klar gesagt werden, daß die Fische zum Räuchern vorher immer gesalzen werden müssen. Nur so zieht das Salz in das Fischfleisch ein und verleiht echten Wohlgeschmack.
Beim Trockensalzen wird der Fisch mit Salz innen und außen eingerieben. Nach einer Lagerzeit von ca. 2 Stunden wird dieser mit klarem Wasser abgespült und zum trocknen aufgehängt. Danach kann der Fisch in den Räucherofen. Ein Nachteil bei dieser Behandlung ist eine ungleichmäßige Verteilung des Salzes. Der Fisch kann stellenweise zu salzig oder zu fade sein.
Zum Naßsalzen muß man sich erst eine Salzlake herstellen. Dabei verwendet man das anderthalbfache an Wasser zum Fischgewicht. Das heißt:
Für 1 kg Fisch benötigt man 1,5 Liter Wasser. Dem Wasser fügt man pro Liter 50 bis 70 Gramm Salz hinzu und verrührt es gut. Dann wird der Fisch darin ca. 12 Stunden eingelegt. Danach wird der Fisch entnommen und mit klarem Wasser gut abgespült und zum trocknen aufgehängt.
Ein Tip zum Salz.
Nehmen Sie nur hochwertiges Speisesalz, sonst würde man am verkehrten Ende sparen.

Das richtige Holz

Um nicht auf dem Holzweg zu sein ist hier die Devise: Nadelgehölze dürfen nicht verwand werden, da sie einen harzigen Geschmack bringen. Sehr gute Hölzer sind:
Buche, Erle, Kirsche, Apfel
Diese Hölzer sollte man gut getrocknet in einem Plastiksack aufbewahren. Als Geschmacksverfeinerung kann man zum Holz auch noch Wacholderbeeren tun.

Lesen Sie hierzu auch den Artikel zum Link Räucherfisch.



 




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